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Mirjana: die neuesten Erscheinungen und die Besorgnis der Gottesmutter für die Glaubensfernen

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Eine Gruppe Pilger aus Foggia befragte Mirjana am 7. Oktober -F.: Mirjana, siehst du immer noch regelmäßig die Muttergottes?

Mirjana Dragicevic: Ja, die Muttergottes erscheint mir regelmäßig am 18. März und am 2. jedes Monats. Sie hat mir gesagt, daß die Erscheinungen vom 18. März das ganze Leben andauern werden; wann die vom zweiten des Monats aufhören, weiß ich nicht. Diese Erscheinungen sind anders als die, die ich bis Weihnachten 1982 gemeinsam mit den anderen Sehern hatte. Während die Muttergottes den anderen Sehern zu einer bestimmten Zeit (17.45) erscheint, weiß ich nicht, wann Sie kommt: ich beginne gegen 5 Uhr morgens zu beten; manchmal erscheint die Muttergottes am Nachmittag oder gar in der Nacht. Die Erscheinungen sind auch von der Länge her unterschiedlich: die der Seher dauern 3 bis 8 Minuten; meine vom Monatszweiten 15 bis 30 Minuten.

Die Muttergottes betet zusammen mit mir für die Ungläubigen, aber so drückt Sie sich nie aus, sondern Sie sagt: „Für alle, die die Liebe Gottes noch nicht kennengelernt haben“.

Für diese Intention bittet Sie um die Hilfe von uns allen, das heißt von allen, die Sie als Mutter empfinden, denn Sie sagt, daß wir die Ungläubigen durch unser Gebet und unser Beispiel ändern können.

In diesen schwierigen Zeiten bittet Sie besonders um Gebet für die Ungläubigen, denn alle häßlichen Dinge, die geschehen (Kriege, Morde, Selbstmorde, Scheidungen, Abreibungen, Drogen) werden von den Ungläubigen verursacht. Deshalb wiederholt Sie uns: „Wenn ihr für sie betet, betet ihr auch für euch selbst und für eure Zukunft“. Außerdem wünscht Sie, daß wir gutes Beispiel geben, nicht so sehr, indem wir überall predigen, sondern vielmehr durch das Zeugnis unseres Lebens, damit die Ungläubigen in uns Gott und die Liebe Gottes sehen können. Ich bitte euch, die Angelegenheit sehr ernst zu nehmen: Wenn ihr auch nur einmal die Tränen sehen könntet, die auf dem Antlitz der Muttergottes niederrinnen, wenn sie von den Ungläubigen spricht, würdet ihr mit dem ganzen Herzen beten - da bin ich sicher. Sie sagt, daß diese Zeit eine Zeit der Entscheidung ist, deshalb haben wir, die wir behaupten, an Gott zu glauben, eine große Verantwortung, da wir wissen, daß unsere Gebete und unsere Opfer für die Ungläubigen die Tränen der Muttergottes trocknen.

F - Kannst du uns etwas über die letzte Erscheinung sagen?

Mirjana Dragicevic: Am 2. Oktober habe ich um fünf Uhr in der Frühe angefangen zu beten, und die Muttergottes ist um 7.40 erschienen und ist bis um 8.20 geblieben. Sie hat die mitgerachten Gegenstände gesegnet, und dann haben wir angefangen, ein Vater Unser und ein Ehre sei dem Vater zu beten (selbstverständlich betet sie nicht das Ave Maria), für die Kranken und für alle, die sich meinen Gebeten anvertraut haben. Den ganzen Rest der Zeit haben wir dem Gebet für die Ungläubigen gewidmet. Sie hat keine Botschaft gegeben.

F - Bittet Sie alle Seher, für die Ungläubigen zu beten?

Mirjana Dragicevic: Nein, Sie hat jedem Seher eine ganz besondere Meinung aufgetragen; die meine habe ich schon gesagt; Vicka und Jakov für die Kranken, Ivanka für die Familien, Marija für die Seelen im Fegfeuer; Ivan für die Jugendlichen und für die Priester.

F - Was für Gebete verrichtest du mit Maria für die Ungläubigen?

Mirjana Dragicevic: Jeden zweiten des Monats bete ich gemeinsam mit der Muttergottes einige Gebete, die sie selbst mich gelehrt hat und die nur ich und Vicka kennen.

F - Außer den Ungläubigen, hat die Muttergottes dir auch von denen gesprochen, die einen anderen Glauben haben?

Mirjana Dragicevic: Nein. Die Mutergottes spricht nur von Gläubigen und Ungläubigen und sagt, daß die Ungläubigen die sind, welche Gott nicht als Vater und die Kirche nicht als ihr Zuhause empfinden.

F - Wie siehst du die Muttergottes am Monatszweiten?

Mirjana Dragicevic: Ganz normal, so wie ich jetzt jeden von euch sehe. Manchmal höre ich nur ihre Stimme, aber es handelt sich nicht um innere Lokutionen; ich höre sie so wie man jemanden hört, der zu einem spricht, ohne daß man ihn sieht. Ich weiß nie im voraus, ob ich Sie sehen werde oder nur ihre Stimme höre.

F - Warum weinst du jedesmal so viel nach der Erscheinung?

Mirjana Dragicevic: Wenn ich bei der Muttergottes bin und ihr Gesicht sehe, scheint es mir, im Paradies zu sein. Wenn sie dann plötzlich verschwindet, spüre ich eine schmerzhafte Trennung. Deshalb muß ich sofort danach allein noch für einige Stunden im Gebet verweilen, um mich ein bißchen zu erholen und mich selbst wiederzufinden, um zu akzeptieren, daß mein Leben noch für eine Weile hier auf dieser Erde weitergehen muß.

F - Was sind die Botschaften, auf denen die Muttergottes am meisten besteht?

Mirjana Dragicevic: Immer die gleichen. Eine der häufigsten ist die Einladung, an der hl. Messe nicht nur am Sonntag, sondern so oft wie möglich teilzunehmen. Einmal hat Sie zu uns sechs Sehern gesagt: „Wenn ihr zur Zeit der Erscheinung eine hl. Messe habt, wählt die hl. Messe ohne zu zögern, denn in der hl. Messe ist mein Sohn Jesus mit euch.“ Sie bittet auch um das Fasten; das beste Fasten ist das Fasten bei Wasser und Brot mittwochs und freitags. Sie bittet um das Rosenkranzgebet, und zwar besonders in der Familie. In dem Zusammenhang hat Sie gesagt: „Es gibt nichts, was die Familie mehr vereinen kann als der Rosenkranz, den die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern beten.“

Dann wünscht Sie noch, daß wir einmal im Monat das Sakrament der Buße empfangen. Sie hat einmal gesagt: „Es gibt keinen einzigen Menschen auf der Erde, der es nicht nötig hätte, einmal im Monat zu beichten.“ Außerdem bittet Sie darum, daß man wieder zur Bibel zurückkehrt, daß man jeden Tag mindestens einen kleinen Abschnitt des Evangeliums liest; es ist unbedingt notwendig, daß die Familie das Wort Gottes liest und gemeinsam meditiert. Man soll die Bibel an einem gut sichtbaren Ort im Haus aufbewahren und sie nicht in einer verborgenen Ecke vergessen.

F - Was kannst du uns über die Geheimnisse sagen?

Mirjana Dragicevic: Zuerst wird ein sichtbares Zeichen auf dem Erscheinungsberg auftauchen, und man wird verstehen, daß es von Gott kommt, denn es kann nicht von Menschenhand gemacht werden. Im Augenblick kennen nur ich und Ivanka die zehn Geheimnisse: die anderen Seher haben erst neun empfangen. Keins von ihnen betrifft mein persönliches Leben, sondern sie sind für die ganze Welt. Die Muttergottes hat gewünscht, daß ich einen Priester auswähle (ich habe P. Petar Ljubicic´ gewählt), dem ich zehn Tage vor dem Eintreten des Geheimnisses sagen muß, was geschehen wird. Dann müssen wir gemeinsam 7 Tage beten und fasten, dann wird er drei Tage vorher allen das Geheimnis offenbaren: Das ist seine Aufgabe.

F -Wenn dir die Geheimnisse anvertraut worden sind, bedeutet das, daß sich alle im Laufe deines Lebens verwirklichen werden?

Mirjana Dragicevic: Nein, das ist nicht gesagt. Ich habe die Geheimnisse aufgeschrieben und es könnte sein, daß eine andere Person sie veröffentlichen muß. Aber zu dem Thema möchte ich euch sagen, daß die Muttergottes oft wiederholt: Sprecht nicht über die Geheimnisse, sondern betet. Denn wer mich als seine Mutter und Gott als seinen Vater fühlt, braucht nichts zu fürchten. Und vergeßt nicht, daß ihr mit dem Gebet und dem Fasten alles erreichen könnt.“(Angelo Masciello)

 


 

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